Content is king. Das gilt gerade in der schnellen digitalen Welt. Geschichten ziehen die Menschen eher in den Bann als trockene Daten und Fakten zum Produkt, fragwürdige Nutzer-Testimonials oder gekaufte Influencer. Geschichten bleiben eher im Kopf, sind interessanter und wirken oft authentischer. Kurz: Stories sind meist wirkungsvoller als Fakten.

Die meisten Marken dringen in den schnelllebigen Medien und der Gesellschaft mit ihren Botschaften, ihrer Haltung, ihrer Sicht nicht durch. Medien sind am Befinden von Unternehmen und Marken nicht sehr interessiert, es sei denn, es geht um Skandale oder die Konzerne notieren im Dax. Storytelling ist von daher ein adäquates Mittel, Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Marke emotional aufzuladen. Welche Eltern erinnern sich nicht an den netten Herrn Hipp, der mit seinem Namen für mehr als nur gesunde Nahrung für Babys steht, nämlich auch für sinnvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und entsprechend für die Wertschätzung aller kommenden Generationen?

Warum Storytelling?

Beim Storytelling geht es darum, um ein Unternehmen oder eine Marke eine ehrliche Geschichte zu bauen, die für die Gesellschaft und die Medien interessant und relevant ist und die im Idealfall an ein aktuelles Thema anknüpft und so die Marke über einzigartige Geschichten „ins Spiel“ bringt. Ein übergeordneter Zweck („Purpose“) kann hierzu dienen – wie etwa bei Weleda‘s Philosophie für den Einklang von Menschen und Natur. Andere Inhalte, die die Gesellschaft interessieren und dementsprechend die Marke emotional aufladen können, sind Klima- und Tierschutz (nicht erst seit Greta Thunberg), die soziale Bedeutung des Unternehmens (CSR/soziale Verantwortung und Corporate Governance) oder eben auch New Work, Work Life Balance, die digitale Transformation oder das Kundenerlebnis. Auch politische Haltungen wie etwa Nike’s Unterstützung für den geschassten NFL-Profi Colin Kapernick oder Integrations- und Toleranzthemen bieten sich beim Storytelling an.

„Signature Stories“ entwickeln und gestalten

Signature Stories nennt der Prophet-Vice-Chairman David Aaker solche faszinierenden, authentische und fesselnde Erzählungen. Zu recht! Denn guter Content schafft Transparenz, Vertrauen und Werte, stärkt die Reputation. Storytelling knüpft an relevante Themen an und schafft so einen Purpose. Wenn eine Marke über gute Geschichten beschreibt, warum seine Produkte oder Services auch für die breite Gesellschaft wertvoll sind, schafft es Vertrauen und wird auch für High-Potentials als Arbeitgeber interessant. Und Kunden kaufen lieber Marken, denen sie vertrauen und die übergeordneten Werten einer Gesellschaft nicht schaden. Stories schaffen Sichtbarkeit und Energie, stärken insofern den Wert einer Marke.

Welche Geschichte erzählt Ihre Marke? Holen Sie beim Storytelling – auch mit Blick auf das sich aktuell stark verändernde Markt- und Wettbewerbsumfeld – bereits das Optimum heraus? Lassen Sie uns einen gemeinsamen Blick darauf werfen – kontaktieren Sie uns noch heute.

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